And here I am again, for those who want to practise their German


Translated by Robert Groezinger
http://ef-magazin.de/2012/10/14/3753-bombenterror-wie-moralisch-ist-es-zivilisten-in-zeiten-des-krieges-zu-toeten

Bombenterror: Wie moralisch ist es, Zivilisten in Zeiten des Krieges zu töten?

von Sean Gabb

Die Lehre von der Kollektivschuld stinkt

Kürzlich las ich in der „Daily Mail“ einen Bericht über das Bomber Command – welches die Einheit der Royal Air Force war, die für die Planierung großer Teile Deutschlands im Zweiten Weltkrieg verantwortlich war. Augenscheinlich sind die überlebenden Veteranen nicht dazu fähig, für das Denkmal zu zahlen, das sie dieses Jahr errichtet haben, um ihrer Leistung zu gedenken. Die Mitglieder des maßgeblichen Komitees könnten für die Deckung dieser Kosten persönlich haftbar gemacht werden.

Falls dies nicht ausreichen sollte, uns zu veranlassen, nach Finanzierung durch den Steuerzahler zu rufen, erzählt uns der Zeitungsartikel, dass „der Mut des Bomber Command durch eine einfache, traurige Statistik zusammengefasst werden kann: Fast die Hälfte hat den Krieg nicht überlebt. Keine andere Einheit kann eine derart klägliche Lebenserwartung vorweisen. Sie wären sicherer gewesen, wenn sie zu Hause gesessen und mit einer geladenen Pistole russisches Roulette gespielt hätten.“

Ich habe diese endlose Kriegspornografie satt. Mut an sich ist nicht lobenswert. Es braucht einen gewissen Mut, kleine Mädchen zu erwürgen und überhaupt keinen, das Schwein später zu hängen. Wir haben es höchstrichterlich, dass es Mut bedarf, in ein Haus einzubrechen. Ich glaube Himmler sagte etwas über den Mut seiner Hinrichtungskommandos in Russland – und es braucht mehr als das durchschnittliche psychische Rüstzeug, Menschen kaltblütig zu ermorden. Mut ist nicht dasselbe wie Heldentum. Die Männer des Bomber Command hätten diesem Land weniger Misskredit gebracht, wenn sie zu Hause geblieben wären und russisches Roulette gespielt hätten.

Ich betrachte das Abwerfen von hochexplosivem Material auf feindliche Zivilisten nicht als eine besonders heroische Tat – und einer meiner angeheirateten Großonkel war bei der Operation Chastise, dem Angriff auf Talsperren, dabei. Ich denke weitaus besser über einen meiner Großväter. Er meldete sich 1939 freiwillig zur Navy und war bei der Evakuierung von Dünkirchen dabei. Er galt einige Tage lang als vermisst, nachdem er seinen Platz in einem Boot einem verwundeten Soldaten überließ. Das war Heldentum. Er half bei der Versenkung der französischen Flotte und tötete einen französischen Matrosen, der versucht hatte, ein Messer in seinen Rücken zu stoßen. Ich glaube das war Heldentum und stand in der glorreichen Tradition der Seeschlachten von Trafalgar und am Nil im Krieg gegenNapoleon. Er übersäte den Atlantik mit Wasserbomben zum Leidwesen deutscher U-Bootfahrer. Er verbrachte Zeit im östlichen Mittelmeer, aber ich erfuhr niemals, was er dort tat. Er tat seine Pflicht im Konvoi nach Murmansk –was ebenfalls heldenhaft war, was auch immer Sie von unseren sowjetischen Alliierten halten mögen. Sein Schiff ist während der Landung bei Casablanca untergegangen, mit ihm noch an Bord, was einfach Pech war. Aber er verdient es, ein Held genannt zu werden. Obwohl er seinen Einsatz in einem fragwürdigen Krieg leistete, waren all diejenigen, die er tötete, uniformiert gewesen und sie hätten ihn töten können und getötet, hätte sich das Schlachtenschicksalanders gewendet. Und Dank einiger Schlupflöcher in seinen Dienstbedingungen musste meine Großmutter den britischen Staat vor das Gericht zerren, um ihre Kriegswitwenpension zu bekommen.

Nun gibt es zwei Standardargumente gegen diese Auffassung. Die erste ist, dass die Bombenterror den deutsche Kampfgeist brach und den Krieg früh beendete. Die zweite ist, dass die Deutschen, unabhängigdavon, wie sie sich danach fühlten, es verdient hatten. Sie hatten Hitler gewählt. Sie kämpften in seinen Armeen und stellten das Personal in seinen Konzentrationslagern. Sie freuten sich darauf, die Welt zu regieren, wenn er gewonnen hätte. Oder, wenn sie nicht ihre eindeutige Unterstützung gaben, scheiterten sie darin, ihn zu stürzen.

Das erste Argument ist leicht zu widerlegen. Sofern es um eine gerechte Sache geht, ist es nicht falsch, Männer in Uniform zu töten. Es ist bedauerlich aber vielleicht nicht falsch, eine begrenzte Anzahl Zivilisten zu töten, wenn sie einem legitimen militärischen Ziel im Wege stehen, sofern der Schlag darauf –nach vernünftigem Ermessen – die Gesamtleiden des Krieges vermindern würde. Das ist eine bedingte Befürwortung dessen, was heute „Kollateralschaden“ genannt wird. Wir können dieses Prinzip nur verurteilen, wenn wir auch Krieg an sich verurteilen. Falls wir aber die Notwendigkeit von Krieg anerkennen – unter Einschränkungen, die zu umfangreich und vielleicht zu offensichtlich sind, um sie aufzulisten – müssen wir auch die Tatsache ziviler Verluste akzeptieren. Aber woran ich in diesem Falle denke ist, aus aus traditioneller Sicht, die zivile Bevölkerung einer befestigten Stadt unter Belagerung: Diese wird unter Belagerung hungern und manchmal durch verirrte Geschosse getroffen werden, die für Mauern oder Zitadellen bestimmt waren. Bezogen auf moderne Zeiten meine ich die Führer und Angestellten von Eisenbahnen, wenn ihre Gleise bombardiert werden oder etwa die französischen Zivilisten, die sich inmitten der D-Day Landungen befanden. Ich meine nicht die vorsätzliche – oder bestensfalls kaltschnäuzig fahrlässige – Missachtung des zivilien Lebens wie wir es bei unseren Invasionen von Afghanisten und Irak und Libyen gezeigt haben.

Wenn wir nun den Bombenterror gegen Deutschland betrachten, ist es absolut falsch, zivile Bevölkerungen zur Zielscheibe zu machen, um damit den Willen des Feindes zum Weiterkämpfen zu brechen. Das ist Barbarei und wird von christlichen und islamischen Theologen und Naturrechtsphilosophen verurteilt. Meistens vermeiden sogar die schadenfroheren und unangenehmeren Neokonservativen, ihre abweichende Meinung zu dieser Positionzu offensichtlich zu machen.

Der zweite Punkt verdient einige Betrachtung. Der Vorwurf, die Deutschen verdienten Bestrafung für die Unterstützung Hitlers geht von der Annahme aus, dass sie alle in einem Boot saßen. Das ist nicht wahr. Die Mehrheit der Deutschen hat Hitler nicht gewählt, auch nicht in der teilweise manipulierten Wahl vom März 1933. In der Tat: Hitler bekam ungefähr ein Drittel der möglichen deutschen Wählerstimmen. Warum diese Menschen ihn gewählt haben ist schwer zu sagen, aber möglicherweise hatte dies mit der Hoffnung zu tun, dass die Nazis weniger schrecklich als die Kommunisten sein würden, und der Tatsache, dass die„anständigen“ Parteien nicht wussten, was sie angesichts des wirtschaftlichen Zusammenbruchs zu tun hatten. Bestenfalls könnte das Drittel der erwachsenen Deutschen auf eine Änderung des Versailler Vertrages gehofft haben. Auf keinen Plakaten stand: „Wählt Hitler für einen weiteren Weltkrieg.“

Wir können annehmen, dass viele von diesem Drittel später ihre Meinung geändert haben. Vielleicht änderten viele der anderen zwei Drittel ihre Meinung ebenfalls. Aber niemand wurde nach 1933 ehrlich gefragt, was er über Hitlers Darbietung dachte. Jeder, der in der Öffentlichkeit zu laut schimpfte, lernte schnell seinen Mund zu halten. Die Konzentrationslager waren für alle offen.

Wir müssen außerdem daran denken, dass 1939 niemandem, der jünger als 28 Jahre war, jemals die Chance gegeben wurde, für oder gegen Hitler abzustimmen. Im Jahre 1945 war es niemand, der jünger als 34 war. Und viele der Kinder, die beim großen Angriff auf Hamburg verbrannten, mögen nicht einmal genau gewusst haben, wer Hitler war.

Auch wenn man von der Richtigkeit ausgeht, eine Bevölkerung für die Taten seiner Regierung verantwortlich zu machen, ist es schwierig aufzuzeigen, dass Hitler die volle Unterstützung von so etwas wie der Mehrheit der Deutschen besaß.

Und wenn er diese gehabt hätte, stinkt die Lehre einer kollektiven Verantwortung noch immer. Es war vielleicht richtig, einzelne Angestellte der Konzentrationslager zu bestrafen und andere Deutsche, die an befohlenen Greueltaten teilgenommen haben. Vielleicht wurden Umstände des Zwangs nicht genug in Betracht gezogen. Aber Unterwerfung unter gesetzliche Befehle wurde richtigerweise nicht als Einrede anerkannt. Aber generell jeden Deutschen für Hitler verantwortlich zu machen ist so unverschämt, als würde man jeden heute lebenden Juden für die Kreuzigung verantwortlich machen.

Stellen wir uns dieses denkbare Kommuniqué von Al-Qaida vor: „Die ungläubige Bevölkerung und die von ihr gewählten Politiker kannten die mögliche Antwort des Haus des Islam. Dennoch haben sie, stolzgeschwellt, ihre Bomben und ihr Söldnerheer auf unser Land losgelassen. Sie hatten ausreichend Gelegenheit, sich danach zurückzuziehen und Wiedergutmachungen zu leisten. Sie erkannten die Hoffnungslosigkeit ihrer Schutzmaßnahmen gegen unsere gerechte Rache. Dennoch, indem sie absichtlich deren Lügen glaubten, haben die Ungläubigen immer noch ihre Politiker gewählt. Welches Recht haben sie dann zu meckern, wenn unsere Brüder die Londerner U-Bahn mit Giftgas füllen?“

Die meisten Menschen würden dies Terrorismus nennen. Aber das Prinzip ist genau dasselbe, wenn man den Deutschen die Schuld für Hitler gibt und die Kampagne des Bombenterrors gegen deutsche Städte befürwortet. Oder das Prinzip könnte im hypothetischen Fall weniger absurd sein. In England und Amerika können wir uns zumindest darüber beschweren, was unsere Regierung in unserem Namen macht. Wir werden nicht in Konzentrationslager gesteckt oder in einer Polizeizelle zu Tode geschlagen, wenn wir unsere Regierenden als Mörder anprangern und danach rufen, sie aus den Ämtern zu werfen. Wir haben keinen Einfluss darauf, was unsere Regierenden machen und können dafür nicht verantwortlich gemacht werden. Aber Al-Qaida hat ein besseres Argument als unsere Verteidiger des Bomber Commands.

Um es klar zu sagen: keine Kritik unsererseits entschuldigt die herrschende Klasse Deutschlands im zweiten Weltkrieg. Aber ich denke es ist an der Zeit, die Spitzfindigkeit eines „Krieges für die Zivilisation“ aufzugeben, die zwei atomare Schutthaufen hinterlassen und den größten Teil der eurasischen Landmasse der marxistischen Tyrannei überlassen hat. Am Ende haben wir noch nicht einmal die Polen gerettet.

Informationen:

Dr. Sean Gabb ist Engländer und Direktor der United Kingdom Libertarian Alliance. Der oben stehende Artikel wurde erstmals am 4.10.2012 unter dem Titel „Bravely Bombing the Boche: On the Morality of Killing Civilians in Time of War“ auf derpersönlichen Homepage des Autors veröffentlicht. Übersetzung für ef-online von Robert Grözinger.

14. Oktober 2012

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3 responses to “And here I am again, for those who want to practise their German

  1. Oh, and, for the sake of its few hundred spittle-spraying fans, here I am in Esperanto:
    Kuraĝe bombardas la Boche:
    En la Moralidad de Killing Civiluloj en Tempo de Milito
    De Sean Gabb
    (Eldonita en La Liberecana Enterprise, oktobro 2012)

    Mi ĵus legis rakonton en The Daily Mail Bomber pri Komando – tio estas, la RAF unueco respondeca celante parton de Germanio en la dua mondmilito. Ŝajne, la postvivantaj veteranoj ne povas pagi por la monumento oni metis ĉe tiu jaro por memorfesti iliajn klopodojn. La membroj de la koncerna komitato estu persone respondecaj por kovri tiujn kostojn.

    Ĝi kiu ne alvenas al ni kriante por impostpaganto financadon, la ĵurnalo artikolo diras al ni, ke “[t] li kuraĝo de Bomber Komando povas resumi per sola, mizera statistiko: preskaŭ duono ne postvivis la militon. Neniu alia unueco povus postuli tian deplorable espero de vivo. Ili volas estis pli sekure sidas hejme ludi Rusa ruleto kun ŝarĝita pistolo. ”

    Nu, mi estas malsana de ĉi senfina milito porno. Kuraĝo ne estas en si mem laŭdinda. Ĝi prenas kuraĝo de speco iri pri estrangulando knabinetojn, kaj neniu ajn pendigi la porkojn poste. Ni havas ĝin sur juĝa aŭtoritato kiu portas kuraĝo al burgle domon. Mi kredas Himmler diris ion pri la kuraĝo de lia ekzekuto plotonoj en Rusio – kaj ne preni pli ol averaĝa firmeco de menso al murdo homoj en malvarma sango. Kuraĝo ne estas la sama kiel heroeco. La viroj de Bomber Komando eble alportis malpli senkreditigi al ĉi tiu lando estis restis hejme kaj ludis rusa ruleto.

    Mi ne opinias duŝas malamiko civiluloj kun alta eksploda kiel aparte heroa ago – kaj unu el miaj grandaj onkloj por geedzeco estis en la Dambusters Raid. Mi kredas multe pli bone de unu el miaj avo. Li volontulis por la Mara en 1939, kaj estis en la Dunkerque Evakuado. Li malaperis dum kelkaj tagoj, post kiam li volonte donis sian lokon en ŝipo al vundita soldato. Tio estis heroeco. Li helpis ĵetita al pikas la franca floto, kaj mortigis franca maristo kiu klopodis enmeti tranĉilon en sia dorso. Mi supozas ke estis heroeco, kaj estis en la glora tradicio de Trafalgar kaj la Nilo. Li semis la Atlantika kun profundo postenoj, kaj malmola sorto germanaj submarinistas. Li pasigis tempon en la orienta Mediteraneo, kvankam fari kion mi neniam faris lerni. Li faris convoy devo Murmansk – kiu implikis heroeco, kion vi povas pensi pri nia soveta aliancanoj. Lia ŝipo iris al la Casablanca surteriĝoj, kun li ankoraŭ en ĝi, kiu estis simple malfeliĉa. Sed ĝi meritas esti nomata heroo. Se li faris lian malmulto en kontestebla milito, tiuj li mortigis estis ĉiuj en uniformo, kaj ili povis kaj volis mortigi lin havis la fortuno de batalo malaperis malsame. Kaj danke al iu fenestreto en sia funkcio de servo, mia avino devis preni la brita ŝtato al la tre juĝitaj paŝojn por ricevi sian militon viudedad.

    Nun, estas du normo argumentojn kontraŭ tiu opinio. La unua estas ke teruro bombardas rompis germanan moralo kaj finiĝis la milito frue. La dua estas ke, sendepende de kiel faris ilin sentas, la germanoj “devis veni al ili.” Ili voĉdonis por Hitlero. Ili luktis en liaj armeoj kaj provizitaj sia koncentrejoj. Ili rigardis antaŭen por kuri la mondon, se li gajnis. Aŭ, se ili ne donos pozitivan apogon, ili ne sukcesis renversi lin. Ili meritis tiujn Hamburgo firestorms.

    La unua argumento estas facile okupis. Donita al justa celo, ne estas malĝuste mortigi homojn en uniformo. Estas bedaŭrinda, sed eble ne malbone mortigi limigita nombroj civilulojn kiam ili staras en la vojo de leĝa milita celo, batante kiu – prudente konsideri – mallongigi la entute suferoj de milito. Ĉi tio ia apogas kio nuntempe nomata “flankaj damaĝoj”. Ni nur povas denunci tiun principe se ni ankaŭ denunci milito mem. Se, tamen, ni akceptas la bezonon por milito – subjekto por diversaj limigoj tro longa, kaj ankaŭ eble tro evidenta, por listigi – ni devas ankaŭ akcepti la fakton de civilaj viktimoj. Sed kion mi havas en menso jen, en tradicia terminoj, la civila loĝantaro de fortikigita vilaĝo sub sieĝo: tiuj estos malsato en la sieĝo, kaj kelkfoje trafita de perditaj ĵetaĵoj intencita por la muroj aŭ citadelo. En modernaj terminoj, mi signifas la ŝoforoj kaj personaro de fervojoj trajnoj kiam ilia linio bombardita, aŭ eble la franca civilaj kiu trovis sin laŭ la vojo de la D Tago surteriĝoj. Mi ne volas diri la intenca – aŭ en la plej bona kruele neglektemaj – malrespekto civila vivo montras en nian invadoj de Afganio kaj Irako kaj Libio. Looking nun ĉe la teruro bombado de Germanio, tio estas absolute erara objektiva civilaj loĝantaroj por la celo rompi malamiko volo daŭrigi batalado. Tio estas barbareco. Estas io denuncita de kristana kaj islama teologoj, kaj por natura leĝo filozofoj. Plej ofte, eĉ la plej gloating kaj malagrabla neoconservadores eviti farante siajn malakordo el tiu pozicio tro ebenaĵo.

    La dua punkto valoras iu ekzameno. La aserto ke la germana popolo meritis punon por havi apogis Hitler estas bazita sur la supozo, ke ili cxiuj estis en ĝi kune. Tio estas falsa. La plimulto de germanoj ne voĉdonis por Hitlero ecx en la parte falsita elekto de 1933. Efektive. Hitlero atingis proksimume triono de la eventuala germanaj voĉdono. Kial tiuj homoj voĉdonis por li estas malfacile diri, sed probable havis ion por fari kun espero, ke la nazioj estus malpli terura ol la komunistoj, kaj la fakto ke la respektinda partioj ne sciis kion fari pri la ekonomia kolapso. Maksimume, ke triono de plenkreskulo germanoj eble esperis revizio de la Versajla Settlement. Neniu afiŝoj iris dirante: “Vote Hitlero por Alia mondmilito.”

    Ni povas supozi, ke multaj el tiuj triono sxangxis sian opinion poste. Eble multaj el la aliaj du trionoj ankaŭ ŝanĝis sian opinion. Sed neniu estis iam sufiĉe demandis post 1933 kion li pensis pri Hitlera agado. Ĉiu kiu ne murmuru tro laŭta en publikaj frue lernis teni la buŝon fermita. La koncentrejoj estis malfermitaj al ĉiuj.

    Ni ankaŭ bezonas konsideri ke, per 1939, neniu sub la evo di 28 iam donis ŝancon por voĉdoni por aŭ kontraŭ Hitlero. Por 1945, estis neniu sub la evo di 34. Kaj multajn el la filoj incinerados en la granda Hamburgo rastado eble eĉ ne scias ĝuste kiu Hitlero estis.

    Eĉ supozante la rightness de tenante loĝantaro respondecas pri ĝia registaro agoj, estas malfacile montri ke Hitlero ĝuis la solida subteno de io kiel la plimulto de germanoj.

    Kaj, se li havis, la doktrino de kolektiva respondeco ankoraŭ fetoras. Ĝi estis probable rajton puni individuaj koncentrejo dungitaro, kaj aliaj germanoj kiuj estis partoprenintaj en aŭ ordigis kruelaĵoj. Eble ne sufiĉas konton estis prenita en la juĝoj de trudado. Sed obeado al laŭleĝe ordonis estis prave konsiderata kiel ne defendo. Sed tenante ĉiu germano respondeca Hitlero ĝenerale estas kiel indignante kiel tenante ĉiu judo nun vivas respondecas pri la Krucumo.

    Imagu tiun eblan komunikita de al Qa’eda: “La Infidel loĝantaro kaj la politikistoj ili elektis bone sciis la verŝajna respondo de ene la Domo de Islamo. Tamen, ŝvelintaj kun fiero, ili liberigis siajn bombojn kaj ilia solduloj sur niaj landoj. Ili havis ampleksan ŝancon tiri reen poste, kaj desagravio. Ili vidis la senespereco de lia defendoj kontraŭ nia ĵus venĝo. Tamen, memvole kredante siajn mensogojn, la Infidels ankoraŭ voĉdonis por siaj politikistoj. Kion rajtas, sekve, ili havas al Balar kiam nia Fratoj plenigis la London Underground kun venena gaso? ”

    Plej multaj homoj nomigus ĉi terorismo. Sed la principo estas ekzakte la sama kiel kulpigi la germanoj por Hitlero kaj apogante la teruro bomban kampanjon kontraŭ germanaj urboj. Aŭ la principo povas esti malpli absurda en la hipoteza kazo. En Anglio kaj Ameriko, ni povas almenaŭ plendi pri tio, kion niaj registaroj faras en nia nomo. Ni ne get metis en koncentrejojn, aŭ batita al morto en polica ĉelo, se ni denuncas niajn regantojn kiel murdistoj kaj venigu ilin esti elpelitaj el oficejo. Ni ne havas efikon sur kio niaj regantoj faras, kaj ne povas esti respondecaj pri kion ili faras. Sed al la Qa’eda havas bonan punkton ol la defendantoj de Bomber Command.

    Por la rekordon, neniu kritiko de nia propra flanko ekskuzoj la germana reganta klaso en la dua mondmilito. Sed mi opinias ke estas tempo por rezigni la sophistry de “milito por civilizacio” kiu lasis du atomaj rubaĵoj amasojn kaj la plejparto de la Eŭrazia maso sub marksisma tiraneco. Ni eĉ ne savas la poloj en la fino.

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  2. It is estimated that between one and two million people world wide speak Esperanto today. There are less than 100 users of Volapyk.

    Have you absolutely no concern for this almost extinct minority ?

    • I feel more concern for speakers of Cornish. At least it was a real language while it lasted.